In diesem Jahr steht der Kunstwettbewerb unter dem Motto:
Aber … ist es wahr, dass die Hoffnung gestorben ist?
Es ist die Grabinschrift der spanischen Schriftstellerin, Anarchistin und Mitbegründerin der Organisation Mujeres Libres, Lucía Sánchez Saornil. Denn vor 90 Jahren putschten rechte Nationalisten und Teile des Militärs gegen die demokratisch gewählte Regierung der Zweiten Spanischen Republik. Tausende Freiwillige aus aller Welt kamen nach Spanien, um die Republik zu verteidigen. Im elften Jahr widmen sie den Kunstwettbewerb dem Spanischen Bürgerkrieg und den Fragen von Erinnerung, Widerstand und Hoffnung in Zeiten der antidemokratischer Tendenzen.
*Mykola Ridnyi ist ein ukrainischer Künstler, Kurator und Dozent, der in Berlin lebt. In seinen Filmen, Videoinstallationen und Fotografien beschäftigt er sich mit Krieg, Gewalt, Erinnerung und gesellschaftlichen Konflikten. Seine Arbeiten wurden international ausgestellt, unter anderem auf der Kyiv Biennale und der Biennale von Venedig. Von 2023 bis 2026 lehrte er an der Universität der Künste Berlin.
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