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Im Rahmen seines 30-jährigen Jubiläumsprogramms veranstaltet der Hamburger Bahnhof – Nationalgalerie der Gegenwart das Symposium „Post Discipline. The Future of Art History, Collection Care, and Public Engagement for Museums of Contemporary Art“ (12.–14. November 2026).


Die dreitägige Veranstaltung widmet sich aktuellen Fragen zu Wissensproduktion und Kunstgeschichtsschreibung, zur Bewahrung und Pflege sowie zu Vermittlung und Lernen in Museen für zeitgenössische Kunst.


In diesem Kontext befasst sich das Symposium „Lights On! Sustaining Light-Based Art“ mit der Erhaltung lichtbasierter Kunstwerke und deren Zukunft in Museumssammlungen.

Die am 13. November 2026 stattfindende Veranstaltung thematisiert Herausforderungen wie technologische Veralterung, Materialverfügbarkeit und Nachhaltigkeit. Ausgehend von Dan Flavins ortsspezifischer Installation *untitled* (1996) im Hamburger Bahnhof untersucht das Symposium, wie sich diese Faktoren auf die Authentizität, die materielle Integrität und die langfristige Betreuung lichtbasierter Kunst auswirken.


„Lights On!“ bringt internationale Expert*innen aus den Bereichen Restaurierung, kuratorische Praxis, Sammlungsmanagement und Forschung zusammen. Es beleuchtet aktuelle Ansätze zur Dokumentation und Erhaltung und fördert den Dialog zwischen Institutionen, Künstler*innen, Herstellern sowie Nachlassverwalter*innen über die zukünftige Pflege lichtbasierter Kunstwerke.


Die Teilnahme ist kostenlos.


Bitte beachten Sie: Die Anmeldung sowie die Warteliste sind bereits geschlossen.


Programm


Anmeldung / Öffnung des Konferenzbüros: 08:30–09:00 Uhr


Begrüßung: 09:00–09:15 Uhr

Till Fellrath, Co-Direktor Hamburger Bahnhof – Nationalgalerie der Gegenwart

Planungskomitee des Symposiums, Hamburger Bahnhof – Nationalgalerie der Gegenwart Berlin / Akademie der bildenden Künste Wien


Keynote: 09:15–09:55 Uhr

Reinhard Bek: „Mehr Licht!“, Bek & Frohnert LLC, New York


Fallstudien – Einblicke in konkrete Beispiele

Moderation: Andrea Sartorius: 09:55–10:15 Uhr

Markéta Krausová, Evelyne Snijders: „Too Hot to Handle?“ Erkundung alternativer Lichtquellen für das „Integral Hologram Angel“ (1975–76) von Simone Forti und Lloyd Cross – Universität Amsterdam

Teddy Woods, Jihyun Choi: „Keeping Offspring Switched On“ – Die Konservierung einer lebendigen Lichtinstallation – University College London & Leeum Museum of Art, Seoul

Hannah Backes, Ute Kannengießer: Von allen Seiten beleuchtet – Albertina, Wien


Kaffeepause: 10:15–10:45 Uhr


Sektion 1: Sammlungsbetreuung – Protokolle und Praktiken für lichtbasierte Kunst


Moderation: Carolin Bohlmann, 10:45–12:00 Uhr

Alessandra Guarascio, Yeung Shin Li, Dieke Ribbers: Von Neonsystemen über Glühbirnen bis hin zu LEDs – institutionelle Ansätze zur Bewahrung und dauerhaften Erhaltung dynamischer Kunstwerke – M+ Museum, Hongkong

Caitlin Gozo Richeson, Caroline Longo: „Illuminating Preservation“ – Entwicklung von Konservierungsrahmen für lichtbasierte Kunstwerke am Museum of Modern Art – The Museum of Modern Art, New York

Melissa David, Kendra Roth, Miriam-Helene Rudd: „Illuminating the Gaps“ – Erarbeitung von Protokollen für lichtbasierte Objekte in der Sammlung moderner und zeitgenössischer Kunst am Metropolitan Museum of Art – Metropolitan Museum of Art, New York


Sektion 2: Dokumentation lichtbasierter Kunst

Moderation: Josephine Bobeck, 12:00–13:00 Uhr

Bogna Skwara, Ellen Moody, Maggie Bell, John Griswold, Olivia Kuzio: „Looking on the Bright Side“ – Spektrometrische Einblicke in die Geschichte von Robert Rauschenbergs „Green Shirt“ – Getty Conservation Institute, Norton Simon Museum, USA

Eva Rieß, Pauline Reschke, Andreas Barthelmes, Florian Holzherr: Wie lässt sich Licht festhalten? Dokumentationsstrategien für lichtbasierte Kunstwerke – Hamburger Bahnhof – Nationalgalerie der Gegenwart, Berlin


Mittagspause: 13:00–14:15 Uhr


Sektion 3: Licht als Medium – Verschiedene Lichtquellen als künstlerische Gestaltungsmittel

Moderation: Taylor Hinojosa-Hayes, 14:15–15:30 Uhr

Taylor Healy: „Truth in Light“ – Mythen und Missverständnisse in der Neonkunst (Art Institute of Chicago)

Lou Ashon, Alexandra Nichols, Willa Ratz: Umgang mit nachlassender Leuchtkraft – Konservierung einer softwarebasierten Lichtskulptur von Mona Hatoum (Tate, London)

Nick Pendemonti, Caroline Gil Rodríguez: „Tunnel Vision“ – Drei lichtbasierte Kunstinstallationen im MFAH (Museum of Fine Arts, Houston)

Kaffeepause: 15:30–16:00 Uhr


Sektion 4: Auf dem Weg in die Zukunft – Ansätze zur Erhaltung

Moderation: Elisa Carl, 16:00–17:15 Uhr

Zoelle Nagib, Jacob Fishman: Neon in neuem Licht (Lightwriters Neon, Chicago)

Christine Haynes Mitchell, Patrícia Navedo García: Das „Nachleben“ der Beleuchtung – Wartung und Veralterung dreier Lichttechnologien am MFA Boston (Museum of Fine Arts, Boston)

Joy Bloser, Steve Morse, James Craven, Corina E. Rogge: Bestandsreserven, gemeinschaftliche Betreuung und Lieferkettenmanagement – ​​Drei Jahrzehnte Erhalt von Dan Flavins permanenter Installation in der Menil Collection (The Menil Collection, Houston & Estate of Dan Flavin)


Podiumsdiskussion: Wie geht es weiter? Welche Visionen, Strategien und Verantwortlichkeiten prägen die Zukunft der lichtbasierten Kunst?

Moderation: Pia Gottschaller, 17:15–18:15 Uhr

Reinhard Bek (Bek & Frohnert LLC, New York)

Joy Bloser (Niki Charitable Art Foundation)

Ellen Moody (Getty Conservation Institute, Los Angeles)

Francesca Esmay (Solomon R. Guggenheim Museum, New York)

Willa Ratz


IN ENGLISCHER SPRACHE

Zusätzliche Informationen
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