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Vortrag von Tim Florian Horn

Nur wenige wissen, dass es in Berlin schon einmal ein Planetarium gab, von dem heute keinerlei Spuren mehr zu finden sind: Am 27. November 1926 öffnete am Zoo das erste Berliner Planetarium seine Türen. Doch wie gelang es damals überhaupt, den nächtlichen Sternenhimmel naturgetreu in einem geschlossenen Raum abzubilden?


Planetariumsdirektor Tim Florian Horn nimmt euch mit zu den Anfängen des ersten Berliner Planetariums: von frühen Versuchen, den Sternenhimmel künstlich darzustellen, über Himmelsgloben und mechanische Planetarien bis zu den ersten optisch-mechanischen Projektionsapparaturen.


Erfahrt, welche technischen und gesellschaftlichen Voraussetzungen das Projekt möglich machten – und wie sich das Planetarium zu einem Ort astronomischer Bildung und öffentlicher Vermittlung entwickelte.


Begleitende Projektionen, Realbildaufnahmen und 360°-Animationen lassen die Geschichte des Planetariums und die Vorstellungen der Menschen vom Himmel unter der großen Kuppel lebendig werden.


Zum 100. Jubiläum reicht der Blick schließlich weit über Berlin hinaus – von den ersten Projektionsplanetarien bis zu den digitalen Kuppeln von heute. Welche neuen technischen Entwicklungen erwarten uns – und welche Rolle werden Planetarien in Zukunft spielen?

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