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Was wäre, wenn die Kleidung, die Sie tragen, von Bakterien gefärbt worden wäre? Oder wenn die Wohnung, in der Sie leben, auf der Grundlage von Proteinen als Bausteinen entworfen worden wäre?


Begleiten Sie den Materialwissenschaftler Peter Fratzl, die Historikerin Pamela H. Smith und die Designerin Natsai Audrey Chieza bei einem Gespräch darüber, wie Wissenschaftler und Handwerker von der Natur lernen, um die Art und Weise, wie wir Dinge herstellen, in einer Welt, die mit der Klimakrise und begrenzten Ressourcen konfrontiert ist, neu zu überdenken.


Diese Veranstaltung deckt Themen vom handwerklichen Wissen und den Handwerkstraditionen bis hin zur Biomimikry und biobasierten Technik ab und rückt in den Vordergrund, wie sich das Herstellen und das Wissen bei der Gestaltung von Materialien der Vergangenheit und der Zukunft überschneiden. Mit Blick sowohl auf historisches Wissen als auch auf neue biobasierte Technologien zeigen die Referenten auf, wie sich die Biomimikry vom bloßen Nachahmen natürlicher Formen hin zum Verständnis lebender Prozesse gewandelt hat. Beispiele hierfür sind Handbücher aus der Renaissance zum Abformen von Tieren, moderne Materialwissenschaften sowie die jüngste Verwendung natürlicher bakterieller Pigmente als Alternative zu ressourcenintensiven industriellen Farbstoffen.


Datum

05.11.2026, 18:00 bis 21:00 Uhr

Veranstalter

Veranstaltungsort

Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften, Jägerstraße 22-23, 10117 Berlin

Kontakt und Anmeldung

Diese Veranstaltung steht allen offen, darunter Wissenschaftlern, Studierenden, politischen Entscheidungsträgern, Fachleuten aus der Praxis, Künstlern und der breiten Öffentlichkeit. Alle, die sich für das Thema interessieren, davon betroffen sind oder einen Bezug dazu haben, sind herzlich eingeladen, teilzunehmen, zuzuhören und sich an der Diskussion zu beteiligen.


Anmeldung

Sprache: Englisch

Termine
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