Wohnsuffizienz setzt dort an, wo Wohnbedürfnisse und Wohnflächen auseinanderklaffen. Denn während sich die Wohnbedürfnisse im Laufe eines Lebens oft verändern, bleibt die Wohnsituation ab der Lebensmitte oft statisch. Angesichts des demografischen Wandels stellt sich zunehmend die Frage, wie Menschen in ihrer zweiten Lebenshälfte wohnen können und wollen. Fakt ist, dass in Deutschland derzeit wenige Menschen auf viel und viele Menschen auf wenigen Quadratmetern leben.
In diesem Transformationsdialog diskutieren sie mit Expert:innen, wie Wohnbedürfnisse und Wohnflächen so aufeinander abgestimmt werden können, dass alle stets „genug“ bekommen.
Zentrale Fragen im Transformationsdialog sind:
- Welche Potenziale stecken in der gemeinschaftlichen Nutzung von Flächen?
- Wie können ungenutzte Flächen z. B. durch Tausch aktiviert werden?
- Welche Strategien können Menschen zu mehr Wohnmobilität verhelfen?
- Inwiefern adressieren diese Ideen auch veränderte soziale Bedürfnisse, beispielsweise von Patchwork-Familien oder Mehrgenerationen-WGs?
Begrüßung:
- Dr. Elena Wiezorek, Direktorin der Bundestiftung Bauakademie
Moderation:
- Leslie Quitzow, Transformationsmanagerin Stadtentwicklung und Immobilienwirtschaft
Podiumsgäste:
- Dr. Lars-Arvid Brischke, ifeu Institut
- Prof. Florian Fischer-Almannai, RWTH Aachen
- Jörn-Michael Westphal, ProPotsdam
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Die Veranstaltung wird bei der Architektenkammer Berlin mit 2 UE anerkannt.
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Die Veranstaltungsreihe “Transformation im Dialog” wird gefördert von der VHV Stiftung.
Zusätzliche Informationen
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