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Gudrun Sailer präsentiert in der Galerie Bernau seine Ausstellung GRENZVERSCHIEBUNGEN


Mit der Ausstellung GRENZVERSCHIEBUNGEN der Künstlerin Gudrun Sailer findet das Jahr zum Thema (UM)BRÜCHE seinen Abschluss. Die Bildhauerin und Malerin erlebte den großen gesellschaftlichen Umbruch, den Zusammenbruch der DDR, am Ende ihres Studiums.


1991 begann sie als freischaffende Künstlerin in ihrem Atelier in Eberswalde. Ihre Arbeiten entwickelt sie durch Schichtung. Sie weisen nahezu unendliche Kanten und Brüche auf. Die Künstlerin lässt sich u.a. durch ihr Material leiten, sie formt, provoziert und nutzt Grenzerfahrungen.


1/4 eigenwillige Lebendigkeit.

Vom Ausgang der rohen Tonmasse oder der leeren Leinwand begibt sie sich bis zur Vollendung des Werkes in einen Prozess, der einer Biographie ähnelt, von Biegungen und Wendungen, Beziehungen, Interdependenzen, Brüchen und Schattierungen geprägt.


All das bleibt in ihren Werken sichtbar, sie scheinen sich geradezu immer weiterentwickeln zu wollen. Ihre Figuren zeigen oft Bewegungen, gleichzeitig wirken sie teilweise wie aufgebrochen, im Übergang zwischen menschlichen, pflanzlichen oder steinigen Wesen.

Abwechslungsreich sind neben Formen und Farben auch die Brennprozesse, mit denen Sailer experimentiert.


In GRENZVERSCHIEBUNGEN präsentiert Gudrun Sailer aktuelle Werke aus den vergangenen Jahren, die auf ihr langjähriges Schaffen aufbauen.

Sie setzt sie in eigenen Mikrowelten miteinander in Beziehung und fordert so die Besuchenden auf, einzutauchen und sich auf die (Um)brüche einzulassen, aus denen immer wieder Neues entstehen kann.


Weitere Informationen

Die Eröffnung findet am Freitag, 16. Oktober ab 18 Uhr mit der Künstlerin und einem musikalischen Beitrag von Katharina von Klitzing statt.

Am 12. Dezember um 16 Uhr wird die Ausstellung mit der Künstlerin begangen und Sie können Fragen stellen und in den Austausch kommen.

Termine
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