Seine Vorstellung von Dekonzeptualisierung fragt danach, was geschieht, wenn das Konzeptuelle selbst zur künstlerischen Konvention wird, und schlägt eine Dekonstruktion der künstlerischen Praxis vor.
Ausgehend von „ReCoder-Performance“ (2018) durchläuft der Zyklus eine Neukodierung von Leben und Kunst, wobei er die Parameter der historischen Avantgarde neu beleuchtet, bevor er schließlich bei „ReCoding Everything“ (2026) ankommt.
Mittels Collage, Montage, Sprache und Ton untersuchen die Filme die sich wandelnden Bedingungen der Bildproduktion, der Arbeit, des Gedächtnisses und der digitalen Kultur. Römer beschreibt „ReCoder“ als Science-Fiction der Gegenwart und fragt, was aus den kritischen und politischen Möglichkeiten der Montage geworden ist.
Die drei Filme
„ReCoder of Life“ (2019)
14:19 Min.
Eine Untersuchung des Lebens in einer digitalisierten Welt und der Möglichkeit, deren Codes neu zu schreiben. Präsentiert beim Internationalen Kurzfilmfestival Oberhausen, 2019.
ReCoder of Art (2023)
18:32 Min.
Der zweite Teil des ReCoder-Zyklus. Publikumspreis, Soundwatch Music Film Festival, Berlin, 2023.
ReCoding Everything (2026)
15:33 Min.
Eine Science-Fiction der Gegenwart. Anhand der Figur Reco setzt sich der Film mit Montage, Sprache und Ton auseinander und hinterfragt die politischen Möglichkeiten der Collage im Zeitalter der generativen KI. Premiere am 28. Mai 2026.
Programm
- 15:00 Uhr | Ein Nachmittag mit „ReCoder“.
- Die drei Filme werden den ganzen Nachmittag über im Durchlauf gezeigt.
- 18:00 Uhr | Film-Performance mit Stefan Römer, bestehend aus einer Lesung und einer Filmvorführung, gefolgt von einem Gespräch.
Alle Bücher und Schallplatten von Stefan Römer werden ausgestellt.
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