mit Zeitzeugengespräch
Einfühlsam lässt der Film die sechs Protagonistinnen zu Wort kommen. Sie erzählen auf offene und ehrliche Art und Weise ihre Lebensgeschichten. Die Art und Weise, wie diese Geschichten ineinandergreifen, sich unterscheiden, sich ergänzen und dabei an der Chronik eines Lebens schreiben, entwirft ein größeres, anderes Bild als die Biografie einer Person.
Die Art des Erzählens orientiert sich an der Idee einer Oral History. Regisseurin Barbara Wallbraun geht es nicht um Statistiken, nicht um mediale Bilder und Spuren davon, wie sich in der DDR Homosexualität gesellschaftlich erzählen ließe. Ihr Film schreibt Geschichte von unten, bewusst subjektiv und ohne Anspruch auf Vollständigkeit.
Zu Gast ist eine der Protagonistinnen aus dem Film. Elke Prinz wird im Anschluss an den Film im Gespräch gerne Ihre/eure Fragen beantworten.
Von den Kritiker:innen gelobt, mit dem Debütpreis des Queerscopeverbands und dem Publikumspreis der Lesbisch-schwulen Filmtage Hamburg ausgezeichnet.
Zusätzliche Informationen
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