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Im Abschlusstermin blicken sie nochmals auf mögliche Synergieeffekte zwischen Vermittlung und Provenienzforschung und weiten dabei den historischen Referenzrahmen.


Dr. Sven Haase, Provenienzforscher im Zentralarchiv der Stiftung Preußischer Kulturbesitz, und Dr. Patrick Helber, Kurator für Bildung und Vermittlung am Ethnologischen Museum, berichten aus ihren Forschungs- und Vermittlungsprojekten, die sich mit den Schnittstellen von NS-Zeit und Kolonialismus beschäftigen.


Im Anschluss sprechen sie über Unterschiede und Gemeinsamkeiten von Provenienzforschung und Vermittlung aus einer transhistorischen Perspektive.


Wie gelingt in den jeweiligen Disziplinen eine fruchtbare Verflechtung? Worauf gilt es dabei zu achten? Was lässt sich für die öffentliche Debatte aus den Diskussionen um koloniale Raubkunst lernen? Welche Fehler sollten nicht wiederholt werden? Welche Unterschiede bestehen zwischen den historischen Kontexten, und wie können oder sollten diese demokratiefördernd gedacht werden?


Moderiert wird das Gespräch von der historisch-politischen Bildnerin und Kulturvermittlerin Dr. Lilja-Ruben Çaharnas Vowe.



Kunst, Raub und Rückgabe – Vergessene Lebensgeschichten ist ein Projekt der Stiftung Preußischer Kulturbesitz und der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden in Kooperation mit dem Deutschen Zentrum Kulturgutverluste. Es wird gefördert im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ durch das Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend sowie von der Friede Springer Stiftung.


  • Eintritt und Teilnahme kostenfrei. Um Anmeldung wird gebeten.
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