Elisa Weinkötzʼ Debüt „Ferner“ folgt einem Ich in Momentaufnahmen: Wie es schwitzt, kocht, wach liegt; liebt, begehrt, trauert, hofft. Nicht nur seine Beziehungen zu A, zur Mutter und Großmutter sind von Bruchlinien durchzogen, auch sein Verhältnis zur Mitwelt ist prekär. Über eine große räumliche Distanz hinweg nimmt die Erzählerin Anteil am Rückgang des Tiroler Gletschers Vernagtferner – und an der Art und Weise, wie über ihn gesprochen wird.
Ende Oktober feiert das Buch seine Premiere in Salzburg. Bei der Berliner Premiere tritt der gelesene Text in Resonanz mit Tanz und Musik. Drei Performer:innen aus der Berliner Contact-Improvisation-Community übersetzen den Text in Bewegung und Klang. Gemeinsam erforschen sie die Wechselwirkungen von Berührung, Schwerkraft, Nähe und Distanz.
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