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Träume sind frei, flüchtig und voller Überraschungen. Sie zeugen von einer wilden Quelle des Bewusstseins: Fehlfarben, unscharfe Bildeinstellungen, grobkörnige Nahaufnahmen, sonderbare Klänge, Wanderungen durch sich unentwegt ändernde Landschaften und eine absurde Folge von stillen bis rasanten Szenen.


Träume inspirieren, faszinieren, fordern heraus. In einem beinahe leeren Raum mit drei Nebelmaschinen, einer Viola da Gamba, einem Saxophon und einer Klarinette fahren eine Schauspielerin, ein Schauspieler und ein Musiker auf Sicht. Sie durchqueren das Labyrinth der Träume. Sie spielen sich durch individuelle und kollektive Traumsequenzen - durch Erwartungen, Ängste, Hoffnungen, Dystopien und Utopien. Oder sie loten wie ihre entfernten Verwandten, die Surrealisten, die Erfindung von Träumen aus, unerschrocken und lustvoll.


Eine poetische und musikalische Theater-Meditation über das Nicht-Bewältigte, Unbekannte und Schöpferische in uns.

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Dezember 2026
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