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Samurai Museum Berlin, Besucher:innen
Samurai Museum Berlin, Besucher:innen © Samurai Museum, Foto: A. Schippel

Samurai Museum Berlin

Europas einziges Museum der japanischen Samurai-Kultur

Über 1.000 Original-Exponate aus 1000 Jahren Samurai-Geschichte - Europas einziges Museum, in Berlin-Mitte.

Das Samurai Museum Berlin ist Europas einziges Museum, das sich ausschließlich der Kultur, Geschichte und Lebenswelt der Samurai widmet - ein Ort, an dem Vergangenheit auf Zukunft trifft.

Die Sammlung umfasst mehr als 4.000 historische Originalobjekte und zählt zu den bedeutendsten Privatsammlungen ihrer Art weltweit. Unter den Exponaten befinden sich unter anderem prachtvolle Samurai-Rüstungen, die legendären Katana, kunstvoll gefertigte Masken, Kunstwerke und weitere originale Artefakte aus der japanischen Geschichte. Die Peter Janssen Collection ist eine der größten Privatsammlungen weltweit.

Mythos Samurai in Berlin: das neue Museum

Schon der Eingang hat es in sich: Das neue Samurai Museum Berlin öffnet sich den Besucher:innen mit einem schmuckvollen, eigens aus Japan importierten Portal aus einer alten Samurai-Residenz. Wer es durchschritten hat, beginnt eine außergewöhnliche Zeitreise in die mehr als 1000-jährigen Geschichte und Kultur der legendären japanischen Kriegerkaste. 
Rund 1.000 historische Exponate sind in der Dauerausstellung zu sehen. Im Mittelpunkt steht die Handwerkskunst der japanischen Legenden: Kunstvoll gearbeitete Rüstungen, Schwerter und Masken erzählen von den Anfängen der Samurai-Kultur in der späten Kofun-Zeit um 500 n. Chr. bis zur frühen Meiji-Periode im 19. Jahrhundert.

Samurai Museum Berlin, Rüstung
Samurai Museum Berlin, Rüstung, © Samurai Museum, Foto: Manfred-M. Sackmann

Meisterwerke japanischer Handwerkskunst

Nicht nur die Waffenschmiedekunst, sondern Artefakte aus allen Lebensbereichen der Samurai zeichnen die Entwicklung dieser prägenden Gesellschaft nach, die immer noch prägenden Einfluss auf die heutige japanische Kultur hat. Die Ausstellung im Samurai Museum Berlin behandelt daher weit mehr als Kriegsführung: Die Rolle der Frau in der Samurai-Gesellschaft ist ebenso Thema wie Religion, die geheimnisvollen Ninja und Rituale, etwa die japanische Teezeremonie, das Noh Theater oder die Taiko-Trommler.
Zu den weiteren Highlights zählen hochwertige Meisterwerke japanischer Handwerkskunst wie Teekeramiken, Textilien, buddhistische Skulpturen, Malereien und Holzschnitte.

Samurai Museum Berlin, Die sieben Tugenden
Samurai Museum Berlin, Die sieben Tugenden, © Sylwia Makris

In wechselnden Sonderausstellungen schlägt das Museum einen Bogen von der Zeit der feudalen Kriegerelite zum heutigen Japan: Hier finden zeitgenössische japanische Kunst sowie moderne Ausdrucksformen wie Manga, Anime und Gamekultur ihren Platz.

Interaktive multimediale Zeitreise

Am Startpunkt des Rundgangs steht ein interaktives 3D-Modell Japans, das Besucher die Landesgeschichte im jeweiligen weltweiten Kontext vermittelt. Waffen, Kampfrüstungen und Masken lassen sich in 360-Grad-Präsentationen hautnah erleben, während dynamische Projektionen legendäre Szenen aus den Samurai-Kriegen lebendig werden lassen.

Multimediale Installationen geben Einblick in die Herstellungsprozesse der außergewöhnlichen Handwerkskünste und zeigen Schritt für Schritt, wie ein Samurai-Schwert entsteht.

Vom Flohmarktfund zu einer der weltweit größten Privatsammlungen

Alles beginnt vor fast 40 Jahren auf der Straße des 17. Juni in Berlin: Der Jungunternehmer Peter Janssen, begeisterter Kampfsportler mit großer Leidenschaft für die japanische Kultur, entdeckt zwischen dem üblichen Trödel ein altes Katana - die Klinge eines japanischen Langschwerts. Dieser Fund wird zur Inspiration und zum Grundstein einer stetig wachsenden Privatsammlung japanischer Samurai-Kunst.

Samurai Museum Berlin, Schwert
Samurai Museum Berlin, Schwert, © Samurai Museum Berlin, Foto: Norbert Artner

Über viele Jahrzehnte baut Peter Janssen die Kollektion mit wachsender Expertise kontinuierlich aus. Heute umfasst sie mehr als 4.000 Artefakte aus den unterschiedlichsten Lebensbereichen der Samurai.

2017 eröffnet er in der Villa Clay im Südwesten Berlins ein erstes Museum und zeigte dort ausgewählte Stücke. Wenige Jahre später findet in der neuen kulturellen Mitte Berlins, in der Auguststraße 68, die ideale Räumlichkeit für seine wachsende Sammlung - großzügig und mit den nötigen Voraussetzungen für eine interaktive High-Tech Ausstellung im Dialog mit den historischen Originalobjekten.
Seit Mai 2022 lädt das Samurai Museum Berlin im Herzen der Stadt Berlin zu einer spannenden Reise in die außergewöhnliche Vergangenheit der Samurai ein.

Diese Exponate sollten Sie im Samurai Museum Berlin nicht verpassen

  • Gomai-Dō-Rüstung mit weißer Schnürung (Edo-Zeit, 17. - 18. Jahrhundert)
  • Farbholzschnitt „Große Schlacht zwischen den Truppen der Fische und des Gemüses" (1859)
  • Vollmaske eines Krähen-Tengu (Muromachi & Edo-Zeit, 16. – 18 Jahrhundert)
  • Sternhelmschale (frühe Kamakura-Zeit, 1185-1333)
  • Die Klinge von Rai Kunimitsu (späte Kamakura-Zeit, 14. Jahrhundert)
  • Frischwasserbehälter für die Teezeremonie (Momoyama-Zeit, 16. Jahrhundert)
  • Originale Rüstung aus dem Date Masamune Clan. Der „Einäugige Drache von Ōshū (1567–1636)“ ist eine Ikone der Pop-Kultur und die Inspiration für Darth Vader.
Samurai Museum Berlin, Farbholzschnitt
Samurai Museum Berlin, Farbholzschnitt , © Samurai Museum Berlin, Foto: Norbert Artner

Ihr Besuch

Das Samurai Museum Berlin ist nahezu barrierefrei: Der Ausstellungsbesuch ist zu 98% mit Rollstuhl oder Gehilfe möglich (einzige Ausnahme ist eine Installation). Im Haus befindet sich ein Aufzug um in den ersten Stock zu gelangen.

Sie erreichen das Samurai Museum bequem mit der U-Bahn U6 Oranienburger Tor oder U8 Haltestelle Rosenthaler Platz. Oder Sie steigen in die S-Bahn S1, S2, S25, S26 Haltestelle Oranienburger Straße.

Mehr Kultur in der Nähe

Sie befinden sich im Herzen Berlins, mitten in einem der renommiertesten Galerienviertel der Hauptstadt. 
Zum jährlichen Gallery Weekend öffnen hier nicht nur die vielen Kunstgalerien ihre Türen, es finden auch zahlreiche Events statt.

Von der Auguststraße ist es nur ein Katzensprung zu den bedeutenden Sehenswürdigkeiten des historischen Berliner Zentrums: Gleich um die Ecke, an der Oranienburger Straße, liegt die Neue Synagoge. Über die malerische Monbijoubrücke gelangen Sie an die Spitze der weltbekannten Museumsinsel, die zum UNESCO Welterbe zählt. An der Museumsinsel befindet sich auch der Berliner Dom, gegenüber das Humboldt Forum, wo Sie im Museum für Asiatische Kunst weitere tiefe Einblicke in die asiatische Kultur bekommen. Von dort können Sie mit der Museumslinie, der U-Bahn U5, schnell und barrierefrei weitere Sehenswürdigkeiten ansteuern.
Oder Sie schlendern den Prachtboulevard Unter den Linden herunter bis zum Brandenburger Tor und machen unterwegs eine Pause auf einem der schönsten Plätze Berlins, dem Gendarmenmarkt. Beachten Sie auf Ihrem Spaziergang die vielen Denkmäler – Berlin ist auch Hauptstadt der Skulpturen! 

Tipp: Auf unserem Blog haben wir 11 Tipps für Japan Fans in Berlin zusammengestellt!

FAQ

Wie groß ist die Sammlung des Samurai Museum Berlin? 

Die Sammlung umfasst mehr als 4.000 historische Originalobjekte und ist damit eine der weltweit größten Privatsammlungen.

Wo befindet sich das Samurai Museum Berlin? 

 Das Museum liegt im Herzen Berlins, in der Auguststraße 68 in Berlin-Mitte, und ist mit den U-Bahnlinien U6 und U8 sowie den S-Bahnlinien S1, S2, S25 und S26 erreichbar.

Ist das Samurai Museum Berlin barrierefrei? 

Ja, der Ausstellungsbesuch ist zu 98 % mit Rollstuhl oder Gehhilfe möglich.

Seit wann gibt es das Samurai Museum Berlin? 

Das Museum in seiner heutigen Form öffnet im Mai 2022. Die zugrunde liegende Sammlung geht auf einen Flohmarktfund von Peter Janssen vor über 40 Jahren zurück.

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